| Etter Kirsch |
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| Geschrieben von Jascha Hager | |
| 26.04.2010 | |
Dritter Frühjahrsanlass des SCO am 12. Juni 2010Industriepfad Lorze (Teil 2) und Etter Kirsch
Der SCO nahm am diesjährigen Frühjahrsanlass die
zweite Etappe des Industriepfades Lorze in Angriff, von Baar zum Choller.
Um 13.30 trafen sich über 20 Skiclübler bei der
Waldmannhalle. Die einen mit nagelneuen Wanderschuhen, die anderen mit bereits
jetzt schmerzendem Knie. Der folgende rund eineinhalbstündige Spaziergang
entlang der neuen und alten Lorze war aber für alle machbar. Das Wetter war
bewölkt und angenehm warm (und nicht mehr so föhnig und heiss wie die letzten
Tage).
Unterwegs informierte Jascha über die neue
Wasserüberleitung von der neuen in die alte Lorze, welche seit dem Autobahnbau
1976 und dem damit verbundenen Neubau des Lorzenbettes entlang der heute
bekannten Linie nur noch ein Rinnsal gewesen war. Die alte Lorze, das haben wir
mit eigenen Augen sehen können, hat ungemein profitiert vom zusätzlichen
Wasser. Das Bachbett ist weniger verschlammt und der Bach macht einen sehr
sauberen Eindruck.
Um viertel vor drei waren wir bei der Distillerie
Etter im Choller. Hans Etter selbst führte uns durch seinen Betrieb und
erzählte uns mit vielen Anekdoten und viel Fachwissen über die Herstellung von
Kirsch und anderen Fruchtbränden (verwende nie das Wort Schnaps!).
Schliesslich konnten wir den aktuellen Erdbeerlikör
und einen Aprikosenbrand degustieren und bekamen jeder und jede eine
„Wochenration“ mit fünf kleinen Fläschchen.
Wir verabschiedeten uns von Hans Etter (der dem SCO
die an sich kostenpflichtige Führung schenkte) und die meisten von uns
marschierten weiter Richtung Sumpf, nach Norden. Vorbei an den neuen 4 Towers
führte uns der Weg unter der Eisenbahnlinie hindurch (also bis zum Zugerland
und zurück) und durch die Industrie Cham zur AMAG, resp. zum Restaurant
the’blinker vom Ex-Rathauskeller-Wirt Hubert Erni, wo wir um ca. 17.30 Uhr
eintrafen.
Um die Distillerie Etter zu unterstützen bestellten
wir dort nebst den Bierchen und anderen Getränken auch eine Runde Etter Kirsch,
die der SCO offerierte (ein Jahrgang 1998 – sehr fein und teuer: 18.- pro
Gläschen!). Nun endete der „offizielle“ Teil des Frühjahrsanlasses 2010. Einige
blieben zum Znacht, die meisten jedoch kehrten per ÖV nach Hause zurück.
Ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmer. Es war eine gesellige Sache mit interessanten Gesprächen.
Jascha. |
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| Letzte Aktualisierung ( 17.08.2010 ) |



